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Besuch vom Mondmännchen

Eine Geschichte von Peggy Elfmann mit Illustrationen von Martina Ibelherr, erschienen im Wort & Bild Verlag.

Die kleine Ente Enny und ihr Freund Mo machen einen Abendspaziergang. Es ist ganz dunkel. Der Mond steht weit oben am Himmel. Er sieht aus, als hätte er ein Gesicht und würde sie angrinsen.

„Guck mal, der Mond hat einen Mund!“, ruft Enny.

Mo sieht sich den Mond genau an. Ja, er sieht es auch: Der Mond hat zwei Augen und einen Mund.

„Der ist sehr weit weg“, erklärt er.

Das hat ihm seine Mama erzählt. Sie hat gesagt, dass sich der Mond dreht.

„Das ist bestimmt lustig. Wie auf einem Karussell“, sagt Mo.

„Auf diesem Karussell würde ich gerne fahren“, meint Enny sehnsüchtig und dreht sich im Kreis.

Ja, das wäre ein toller Ausflug – zum Mond fliegen und Karussell fahren.

„Du musst doch nur über die Wolken flattern“, schlägt Mo vor.

Enny schüttelt den Kopf. Das schafft sie nicht. „Wir müssten mit einem Flugzeug fliegen. Oder mit einer Rakete“, sagt Enny.

Leider starten auf der Wiese keine Flugzeuge – und auch keine Raketen. So kommen sie nicht zum Mond!

Da hören sie eine zarte Stimme. „Wisst ihr, wie es zum Mond geht?“, fragt ein Männchen.

Es trägt einen blauen Hut. Auf seinem Umhang leuchten große und kleine Sterne. Enny und Mo sehen sich verwundert an.

„Wer bist du?“, fragt Enny.

„Ich komme vom Mond und bin hier gelandet. Meine Rakete ist kaputt“, sagt es traurig. O je!

„Wir könnten dir eine neue Rakete bauen“, meint Enny.

Da freut sich das Mondmännchen.

Auf der Wiese steht eine Holzkiste. Sie ist klein, aber für das Mondmännchen genau richtig. Enny, Mo und das Mondmännchen malen sie bunt an. Mo holt einen passenden Ast und hämmert ihn an. Das wird das Lenkrad. Dann setzt das Mondmännchen sich in die Rakete.

Ein paar Sterne fallen sanft vom Himmel. Sie landen auf der Rakete – und hüllen sie in einen goldenen Schimmer. Mit einem Mal hebt die Rakete ab – und startet langsam. Was für ein Glitzern im Himmel!

Das Mondmännchen winkt den beiden Freunden und ruft: „Nächstes Mal reise ich mit einer großen Rakete. Dann können wir zusammen den Mond besuchen.“

Darauf freuen sich Enny und Mo jetzt schon!

Ende der Geschichte! Schlaf schön!

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