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Enny und Mo helfen den Kröten

Die kleine Ente Enny und ihre Schwestern planschen fröhlich im See.

Enny holt Schwung, hält die Luft an und taucht ihren Kopf unter Wasser. So sucht sie nach Futter.

Mit ihrem Schnabel findet sie zwei leckere Spinnen und frisst sie.

Ihr Freund, der kleine Bär Mo, sitzt am Ufer und wirft Steinchen ins Wasser.

Plopp, plopp, plopp.

Da kommt Karla, die Kröte, angesprungen.

„Hh, hh, hh“, japst Karla.

Sie ist außer Atem.

„Warum schnaufst du so?“, fragt Mo.

„Ich - hh, hh - soll Hilfe holen - hh, hh, hh - für die anderen Kröten - hh, hh, hh- und bin ganz schnell gehüpft - Hh, hh, hh“, keucht Karla.

Da taucht Enny zum Glück auch auf.

Aufgeregt winkt Mo sie ans Ufer: „Komm, Enny, wir müssen zu den Kröten!“

Eilig laufen Enny und Mo der Kröte hinterher.

Heute macht Karla ganz lange Sprünge.

Damit ist sie besonders schnell.

Sie ist so schnell, dass die kleine Ente und der kleine Bär sich spurten müssen.

„Was ist passiert?“, fragt Enny die Kröte.

„Die Menschen haben eine neue Straße gebaut. Jetzt können die anderen Kröten nicht mehr darüber. Aber wir Kröten müssen doch immer in unseren Familienteich zurück, damit wir dort unsere Babys bekommen können“, sagt Karla.

Wie können sie da nur helfen?

Enny und Mo wollen sich das mit der Straße einmal anschauen.

Zusammen mit der Kröte laufen sie über die Wiese und dann einen kleinen Pfad entlang.

Als sie vor der Straße stehen, rasen die Autos nur so an ihnen vorbei.

Brumm, zisch, rausch – so geht es.

„Das ist ja eine Autobahn!“, ruft Enny.

Jetzt verstehen die beiden Freunde auch, warum die Kröten da nicht einfach drüber hüpfen können.

Das ist viel zu gefährlich für sie.

„Wie hast du das geschafft?“, fragen sie Karla.

Aber dann fällt es ihnen wieder ein: Karla ist ja die Hüpfmeisterin der Kröten.

Sie kann so weit und schnell springen wie keine andere Kröte.

„Ich habe mich noch mehr beeilt als sonst.

Aber es ist sehr gefährlich.

Fast hätte mich ein roter Laster erwischt“, erzählt sie.

Und nun?

Enny und Mo schauen sich um: Es gibt keine Brücke, keinen Tunnel – und auch keine Ampel. Aber dort hinten stehen es große Bäume.

Die Kröten auf der anderen Straßenseite winken ihnen.

„Helft uns bitte“, rufen sie im Chor.

Enny zeigt ihnen, dass sie zu den Bäumen springen sollen.

Sie fliegt schnell nach Hause.

Dort holt sie einen Korb und ein Seil.

Mo klettert auf den Baum und bindet ein Seilende an einen dicken Ast.

Enny fliegt mit dem Korb und dem anderen Seilende auf die andere Straßenseite.

Dort knotet sie das Seil an dem Baum fest.

Sie macht einen Haken um den Korb.

Dann nehmen drei Kröten Platz.

Enny gibt dem Korb einen großen Schubs.

Hui! Die Kröten sausen auf die andere Straßenseite.

Dort steigen sie aus und Mo schickt den Korb zurück.

Wieder setzen sich Kröten hinein – und hui geht es auf die andere Straßenseite.

Der Korb fährt zehnmal hin und her.

Dann sind alle Kröten gut angekommen.

Sie jubeln und hüpfen vergnügt zu ihrem See.

Und sie quaken: „Danke, Enny und Mo, ihr seid tolle Freunde.“

Ende der Geschichte! Schlaf schön!

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