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Die Knuddelbande (Kapitel 1-6)

Diese Geschichte wird in zwei Teilen erzählt. Jetzt geht es los mit Teil 1.

Das müssen wir feiern

Steinbock Rocky steht hoch oben auf seinem Felsen und wartet darauf, dass die Sonne aufgeht.

Noch ist es dunkel und alle schlafen im Regenbogenhof.

Nein, nicht alle! Warum ist Tierpfleger Sascha denn schon so früh wach? Es ist doch noch gar nicht Zeit für seine Morgenrunde!

Und was hat er da in dem großen Korb unter dem Tuch?

Neugierig klettert Rocky vom Felsen herunter und geht auf leisen Hufen hinter Sascha her. Der Tierpfleger läuft am Gehege von Minischwein Marta vorbei.

„Psst!“ Rocky winkt seiner Freundin zu und flüstert: „Komm mit!“

Die neugierige Marta ist sofort putzmunter. Zu zweit schleichen sie hinter dem Tierpfleger her, der jetzt am Zaun von Äffchen Hicks entlanggeht.

„Psst!“ Rocky winkt seinem Freund zu und flüstert: „Komm mit!“

Schnell hüpft Hicks vom Baum und folgt Rocky und Marta.

Sie sind wirklich ganz, ganz leise, aber Sascha hört leider doch etwas und dreht sich um. „Guten Morgen, ihr drei. Alles in Ordnung?“

Rocky tippt mit seinen Hörnern an den Korb.

„Ach so", sagt der Tierpfleger und lacht. „Ihr wollt wissen, was in dem Korb ist, oder?“

Er nimmt das Tuch weg und lüftet das Geheimnis. Im Korb liegt ein großer, silbrig glänzender Fisch.

„Der ist für Pinguin Knut“, verrät Sascha. „Weil Knut doch heute vor einem Jahr zu uns auf den Regenbogenhof gekommen ist.“

Also wenn das so ist, dann müssen Rocky, Hicks und Marta unbedingt mit! Knut ist nämlich ihr Freund.

Aufgeregt begleiten sie den Tierpfleger zum Wasserbecken des Pinguins, der gerade aufwacht und sich genüsslich streckt und gähnt.

„Herzlichen Glückwunsch, Knut“, sagt Sascha. „Jetzt bist du schon ein ganzes Jahr im Regenbogenhof.“

„Juhuu!“, jubeln Rocky, Hicks und Marta.

Knut freut sich riesig. Er erinnert sich noch gut an seine Ankunft im Zoo von Nina und Marko, die ein großes Herz für Tiere haben. War das alles spannend damals!

Und war das toll, Rocky, Hicks und Marta kennenzulernen. Knut lässt sich den Fisch schmecken. Schmatz, ist der gut!

Sascha verabschiedet sich, und als die Freunde unter sich sind, fällt Marta plötzlich ein: „Dann gibt es unsere Knuddelbande ja auch schon ein ganzes Jahr lang!“

Rocky, Hicks und Knut sehen sich an. Das stimmt. Genau vor einem Jahr ist Knut zur Knuddelbande gestoßen.

Sie haben sich zusammengetan, weil es nur einen einzigen Steinbock, ein einziges Äffchen, ein einziges Minischwein und einen einzigen Pinguin im Zoo gibt.

Hicks macht einen Luftsprung. „Das müssen wir feiern.“

„Au ja!“, rufen seine Freunde.

Sobald die Sonne aufgeht, bereitet die Knuddelbande eine große Party vor.

Sie sammeln Rosinen und Erdnüsse und denken sich Lieder und Spiele aus.

Dann machen sie eine Runde durch den Regenbogenhof und laden die anderen Tiere ein.

Die Gäste kommen sehr gerne zu Knut: Ameisenbär Quirin, Papagei Pepe, Schildkröte Selma, Elefantendame Tanja, die Giraffen Gala und Gandi, Schnabeltier Safi und all die anderen Zoobewohner.

Der weise Löwe Leonhard erscheint ganz am Schluss als Ehrengast. Die Tiere feiern und singen und lachen, bis die Sonne untergeht.

Danach zieht sich die Knuddelbande auf Rockys Felsen zurück und Knut seufzt glücklich: „Ich bin so froh, dass es die Knuddelbande gibt. Ihr seid immer für mich da.“

„Bei uns gibt es jeden Tag was zu Lachen“, kichert Hicks.

„Wenn wir streiten, dauert es nie lange, bis wir uns wieder versöhnen“, sagt Rocky und Marta grunzt: „Wir haben es total gemütlich miteinander.“

Vor allem aber sind die Freunde mächtig stolz darauf, dass ihre Freundschaft schon so lange hält.

Feierlich versprechen sie sich, dass sie für immer zusammenbleiben und gemeinsam noch viele spannende Abenteuer erleben wollen.

Danach stellen sie sich im Kreis auf und rufen: „Der Tag hat so viel Spaß gemacht, jetzt sagen wir uns Gute Nacht.“

Der Frühling ist da

Der Frühling zieht ein in den Regenbogenhof.

Die Knuddelbande freut sich über die ersten warmen Sonnenstrahlen und über die Blumen.

„Wisst ihr schon das Neueste?“, fragt Hicks eines Tages. „Ein Storchenpaar baut oben auf dem Heuschober sein Nest.“

Das müssen Rocky, Knut und Marta natürlich auch sehen.

Die Knuddelbande läuft zum Heuschober und begrüßt die Störche: „Herzlich willkommen auf dem Regenbogenhof.“

„Hallihallo!“, grüßen die Störche vom Dach. „Schön ist es bei euch.“

Weil die beiden Störche mit ihrem Nestbau sehr beschäftigt sind, geht die Knuddelbande weiter.

Als sie so durch den Zoo schlendern, schlägt Rocky vor: „Wie wär’s, wenn wir alle Tiere begrüßen, die Winterschlaf gemacht haben?“

„Superidee“, sagt Marta und Knut und Hicks finden das auch.

Zuerst geht die Knuddelbande zur Höhle, in der die Fledermäuse Fabian und Hektor dicht aneinandergedrängt schlafen.

„Der Frühling ist da!", verkündet Knut. „Ihr könnt jetzt aufwachen.“

Das lassen sich Fabian und Hektor nicht zweimal sagen und flattern sofort hinaus ins Freie.

Nun schaut die Knuddelbande bei Schildkröte Selma vorbei. Die hat im Winter gar nicht richtig geschlafen, sondern sich nur ausgeruht.

Gut gelaunt streckt sie ihren Kopf aus der Erde und blinzelt in die Sonne.

Nebenan lugt Murmeltierdame Momo aus ihrem Bau und gähnt.

Zum Glück ist sie noch zu müde, um mit ihren frechen Freunden von der Raufbande die Knuddelbande zu ärgern.

Rocky, Hicks, Knut und Marta sagen Hallo zu den Igeln, die aus ihren Laubhaufen herauskrabbeln, und gehen am Schluss zum Gehege von Schnecke Susi.

„Hallo, Susi, wo bist du?“, ruft Hicks und sieht sich um.

Der Erdhügel, in dem die Schnecke sich im Winter vergraben hat, rührt sich nicht.

Die Knuddelbande ruft ganz laut im Chor: „Aufwachen, Susi! Es ist Frühling.“

Wieder rührt sich nichts. Vorsichtig lockert Rocky mit seinen Hörnern die Erde.

Jetzt tauchen zwei Fühler auf, danach der Kopf und schließlich das Schneckenhaus.

Gaaanz langsam kriecht Susi aus ihrer Winterwohnung und fragt verwirrt: „Äh … Hab ich was verpasst?“

„Nein, nein“, beruhigt Marta die Schnecke.

Da weht ein warmer Frühlingswind durch den Zoo.

Er rüttelt an den Ästen der Bäume und lässt weiße Blüten auf die Knuddelbande und Susi regnen.

Die Tiere lachen und fangen an zu tanzen und die Störche klappern fröhlich mit ihren Schnäbeln.

Am Abend trifft sich die Knuddelbande unter einem blühenden Kirschbaum und verkündet: „Der Tag hat so viel Spaß gemacht. Jetzt sagen wir uns Gute Nacht.“

Schaukeln ist wie Fliegen

Heute besucht die Knuddelbande Pepe.

Der Papagei wohnt im Vogelhaus, dem einzigen Gebäude im Zoo, das kein Dach hat, sondern ein luftiges Netz.

Da kann man durchschauen und den Himmel und die Wolken bewundern.

„Schön, dass ihr da seid“, sagt Pepe. „Wollt ihr meine Freunde kennenlernen?“

„Klar“, sagt Marta.

Der Papagei führt sie herum und die Knuddelbande kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus.

Es gibt Vögel in allen Farben des Regenbogens: rote, grüne, blaue und gelbe. Sie picken Körner vom Boden und dann breiten sie ihre Flügel aus und heben ab. Papagei Pepe kreischt vor Freude.

Die Knuddelbande schaut zu, wie Pepe und seine Freunde kreuz und quer durch das Vogelhaus fliegen.

„Das sieht so einfach aus und ist doch so schwer“, seufzt Knut, der als Pinguin zwar super tauchen, aber nicht fliegen kann.

„Die Aussicht von da oben ist bestimmt großartig“, sagt Rocky und Marta grunzt sehnsüchtig: „Fliegen muss toll sein. Schade, dass wir das nicht können.“

Die Knuddelbande wird ein bisschen traurig, doch auf einmal fängt Hicks an zu grinsen. „Ich weiß was. Kommt mit!“

„Wohin denn?“, fragt Rocky, der lieber im Vogelhaus bleiben möchte.

Das Äffchen hüpft aufgeregt voraus. „Zum Abenteuerspielplatz. Los, Freunde! Es lohnt sich.“

Die Knuddelbande verabschiedet sich von Pepe und den anderen Vögeln. Jetzt sind sie aber mal gespannt, was Hicks vorhat!

Beim Abenteuerspielplatz flitzt das Äffchen zur großen Schaukel und winkt seine Freunde her. „Wenn wir zusammenrücken, passen wir alle drauf.“

Es wird ganz schön eng, aber schließlich sitzt die Knuddelbande gemeinsam auf der Schaukel.

Rocky, der die längsten Beine hat, schubst sich und seine Freunde an.

Langsam kommt die Schaukel in Schwung. Immer höher und höher trägt sie die Knuddelbande bis in den Himmel hinauf.

Alle vier jauchzen vor Glück und Rocky brüllt: „Wir fliegen!“

Die Knuddelbande schaukelt so lange, bis der Mond aufgeht und die Sterne am Himmel leuchten.

Erst dann gehen die Freunde gemeinsam nach Hause und jubeln dabei: „Der Tag hat so viel Spaß gemacht. Jetzt sagen wir uns Gute Nacht.“

Was wollen wir machen?

Die Knuddelbande trifft sich nach dem Frühstück bei Minischwein Marta.

„Lasst uns was spielen“, sagt Pinguin Knut.

„Ja!“, rufen alle und überlegen, welches Spiel sie machen könnten.

„Ich verstecke was für euch“, schlägt Hicks vor, „und ihr müsst es dann suchen, hihi!“

Rocky, Knut und Marta stöhnen. Wenn das Äffchen etwas versteckt, dauert es immer ewig lange, bis sie es wiederfinden.

„Wir könnten um die Wette durch meine Schlammpfützen springen“, fällt Marta ein.

Knut grummelt: „Das ist langweilig. Um die Wette schwimmen macht viel mehr Spaß.“

Aber Rocky, Hicks und Marta können nicht so gut schwimmen. Außerdem will Rocky lieber Fangen spielen, am besten in seinem Gehege, das so schön groß ist.

„Ich will aber was verstecken!“, sagt Hicks.

„Pfützen springen!“

„Schwimmen!“

„Fangen!“

Immer wieder ruft jeder, was er machen will. Sie werden immer lauter und bald sind sie schon ganz heiser.

Irgendwann schnappt Hicks nach Luft und wedelt mit den Armen. „Ich kann nicht mehr!“

„Ich auch nicht“, keucht Marta und lässt sich in eine Schlammpfütze plumpsen.

Die Freunde sehen sich an und merken, was sie für komische Grimassen machen, wenn sie wütend sind. Plötzlich müssen sie furchtbar lachen.

Knut räuspert sich. „Sagt mal, Freunde, wenn wir hier den ganzen Tag streiten, kommen wir ja gar nicht zum Spielen.“

„Stimmt auch wieder“, gibt Rocky zu.

Ratlos schweigen sie und überlegen fieberhaft, was sie jetzt machen sollen, aber das ist echt schwer.

Wenn doch nur jeder Wunsch in Erfüllung gehen könnte! Das würde allen am besten gefallen.

Nach einer Weile steht Marta auf, schüttelt die Schlammtropfen ab und wickelt sich in ihre Schmusedecke.

„Ich hab’s! Wir könnten doch heute das Spiel von Hicks machen, morgen in die Pfützen springen, übermorgen um die Wette schwimmen und überübermorgen Fangen spielen!“

Verblüfft starren alle das Minischwein an. Dann brüllen sie begeistert: „Jaaaa!“

„Darf ich mal kurz?“, fragt Hicks, wickelt Marta aus ihrer Schmusedecke und hüpft mit seiner Beute über den Zaun.

„Also, ihr zählt langsam bis zwanzig und dann dürft ihr mich suchen. Viel Glück!“

Am Abend ruft die Knuddelbande vergnügt: „Der Tag hat so viel Spaß gemacht. Jetzt sagen wir uns Gute Nacht.“

Ich bin auch ganz groß

Heute kommt der Tierarzt in den Regenbogenhof und untersucht die Tiere.

Eigentlich soll jeder in seinem Gehege bleiben, aber die Knuddelbande gehört natürlich zusammen und lässt sich nur gemeinsam untersuchen, ganz klar.

Aufgeregt sitzen die Freunde bei Marta im Gras und warten. Endlich biegt der Tierarzt um die Ecke.

„Hallo, ihr vier“, begrüßt er die Knuddelbande. „Ich habe schon gehört, dass ihr unzertrennlich seid. Wer von euch möchte denn als Erster drankommen?“

„Ich!“, sagt Knut und watschelt mutig nach vorne.

Der Tierarzt hält eine Messlatte an den Pinguin.

„Dann sehen wir doch mal, wie groß du bist. Aha! Sehr schön.“

Marta lässt sich als Nächste messen.

Das Minischwein freut sich, dass es etwas größer als der Pinguin ist.

Aber dann ist Stein bock Rocky an der Reihe und reicht mit seinen langen Hörnern fast über die Messlatte hinaus.

„Du bist aber groß!“, staunt der Tierarzt und Rocky stapft zufrieden zurück zu seinem Felsen.

Jetzt soll sich Hicks neben die Messlatte stellen, doch nach dem Steinbock kommt er sich auf einmal sehr, sehr klein vor.

Das geht gar nicht, findet das Äffchen, und dreht die Messlatte einfach heimlich um.

Der Tierarzt stutzt. „Nanu! So ein großes Äffchen habe ich ja noch nie gesehen. Erstaunlich, ganz erstaunlich, ein Wunder der Natur“, murmelt er und kratzt sich am Kopf.

Hicks kichert. Leider dreht der Tierarzt die Latte wieder herum und will noch einmal richtig messen.

Das geht gar nicht, findet das Äffchen, holt tief Luft und pustet die Latte um.

Während der Tierarzt sich umständlich bückt, hüpft Hicks zu seinen Freunden und flüstert ihnen etwas ins Ohr. Rocky, Knut und Marta sind einverstanden.

Der Steinbock legt sich auf den Boden, damit Knut und Marta auf seinen Rücken steigen können. Danach klettert Hicks auf Knuts Rücken und Rocky steht wieder auf.

Der Tierarzt ist begeistert. „Ihr seht ja aus wie die Bremer Stadtmusikanten! Wartet, ich sehe gleich mal nach, wie groß ihr seid.“

Diesmal ist die Messlatte viel zu klein und der Tierarzt muss sie zweimal übereinander anlegen. „Ganz erstaunlich", murmelt er wieder. „Ein Wunder der Natur.“

Lächelnd verabschiedet er sich und geht weiter zu den an deren Tieren.

Als er weg ist, ruft die Knuddelbande stolz im Chor: „Gemeinsam sind wir ganz, ganz groß!“

Am Abend stellen sie sich für ihren Spruch noch mal aufeinander und Hicks kichert: „Der Tag hat so viel Spaß gemacht. Jetzt sagen wir uns Gute Nacht.“

Safi will dabei sein

Am ersten heißen Sommertag springt Knut ins Wasser, um sich abzukühlen.

Als er wieder auftaucht, sitzt Schnabeltier Safi am Beckenrand. „Du, Knut, kann ich dich mal was fragen?“

„Ja, schon“, antwortet der Pinguin und schwingt sich aus seinem Wasserbecken.

Bestimmt fragt Safi gleich: „Was machst du heute?“, und will dann genau das Gleiche machen. Das kleine Schnabeltier bewundert ihn nämlich sehr.

Aber Safi hat heute etwas ganz anderes auf dem Herzen. „Ich will auch zur Knuddelbande dazugehören. Bitte, bitte, nehmt ihr mich auf?“

Knut seufzt. „Das muss ich erst mit meinen Freunden besprechen.“

Der Pinguin verabschiedet sich von Safi und trommelt die Knuddelbande zusammen. Sie setzen sich bei Hicks in die Hängematte und beraten sich.

Das Äffchen stöhnt: „Safi kann ganz schön nerven. Der läuft dann die ganze Zeit hinter uns her.“

Knut hat sich das auch schon ausgemalt.

Marta dagegen verteidigt das kleine Schnabeltier: „Safi ist süß, aber eigentlich ist unsere Bande schon komplett.“

Rocky nickt. „Genau! Wir sind vier Freunde, jetzt schon seit einem Jahr, und das soll auch so bleiben.“

Die Knuddelbande ist sich einig, dass sie Safi lieber nicht aufnehmen wollen.

Aber wenn sie ihm absagen, wird er bestimmt traurig sein, so ganz allein ohne Freunde. Und wer soll es ihm möglichst schonend beibringen?

„Wisst ihr, was?“, schlägt Knut vor. „Wir gehen gemeinsam zu Safi.“

Als die Knuddelbande zu Safis Gehege kommt, ist dort richtig was los. Zehn Schnabeltiere versuchen gerade, Safi zu fangen.

„Ihr kriegt mich nicht!“, kichert Safi und watschelt schnell davon.

Rocky, Knut, Hicks und Marta sehen sich an und lachen. Safi ist ja gar nicht alleine!

Sie winken ihn zu sich her und dann sagt Knut: „Du, Safi, das wird leider nichts mit der Knuddelbande.“

In den Augen des kleinen Schnabeltiers glitzern Tränen. „Ooch! Warum denn nicht?“

Rocky erklärt Safi, dass die Knuddelbande sich deshalb zusammengetan hat, weil sie jeweils alleine im Zoo sind.

Aber Safi hat ja viele Artgenossen.

„Du kannst doch mit deinen Freunden eine eigene Bande gründen“, schlägt Marta vor.

„Die Schnabelbande oder so.“

Safi schnieft und denkt nach. „Ja, vielleicht.“

Da rufen die anderen Schnabeltiere im Chor: „Gleich kriegen wir dich!“

Fröhlich watschelt Safi davon und die Knuddelbande macht sich auf den Heimweg.

Am Abend denken die Freunde an Safi und sind froh, dass er nicht traurig und alleine ist.

Sie knuddeln sich aneinander und lachen. „Der Tag hat so viel Spaß gemacht. Jetzt sagen wir uns Gute Nacht.“

Ende vom ersten Teil. Nächste Woche geht es lustig mit den vier Freunden von der Knuddelbande weiter.

Ende der Geschichte! Hab einen spannenden Tag!

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